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Mittlere Wanderungen Geierstein bei Sonnenuntergang

Titelbild: Geierstein bei Sonnenuntergang   Artikel verfasst von:

Geierstein (mittel, 800hm, 4:30h)

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Der Geierstein (1491m) bei Lenggries besticht zwar nicht durch einen besonders schönen Aufstieg (durchweg recht steil, rutschig bei Regen), aber durch einen besonders schönen Ausblick auf das Isartal und das Alpenvorland um Bad Tölz. Im Einzugsgebiet der Lenggrieser Hütte ist der Geierstein eher selten besucht, ganz im Gegenteil zu seinen Nachbarn Fockenstein (Nahe Aueralm) und Seekarkreuz. Der Abstieg beginnt mit einer schönen aber kurzen Kammwanderung und führt zunächst zu sanften Almen, später über einen weichen und schönen Waldweg (Maximiliansweg) wieder ins Tal zurück.

Zusammenfassung Geierstein

  • Art: Mittelschwere Bergwanderung
  • Höhenmeter: ca. 800hm im Auf- und Abstieg, keine wesentlichen Gegenanstiege
  • Gehzeit: Gesamt 4:30h – Aufstieg ca. 2:30h, Abstieg ca. 2:00h
  • Kondition: mittel, der steile Aufstieg fordert die Oberschenkel und Waden
  • Technik: Mittel, Trittsicherheit erforderlich da in Kammnähe einige ausgesetzte Stellen zu bewältigen sind
  • Rundtour: Ja
  • Ausrüstung: Wanderausrüstung

Anfahrt Geierstein

  • Adresse fürs Navi: Hohenburgstraße 9, 83661 Lenggries
  • Im Detail: A8 München – Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen, über Holzkirchen nach Bad Tölz und weiter über die B13 nach Lenggries. Bei Lenggries wählt man die zweite Abfahrt (hinter der Fußgängerbrücke über die B13) nach Hohenburg. Man zweigt links ab und folgt dem Straßenverlauf bis zum Wanderparkplatz Hohenburg (2€ Euro Parkgebühr pro Tag / hinter der Brücke für 1€ pro Tag (Stand 08/2013))
  • Routenplaner: Anfahrt Geierstein von München (ca. 64km, 1:00h)

Wegpunkte Geierstein

Parkplatz Hohenburg (708m) – Markeck (1057m) – Geierstein (1491m) – via Maximiliansweg – Parkplatz Hohenburg

Aufstieg Geierstein (beschildert)

Am Parkplatz Hohenburg wendet man sich Richtung Norden und findet eine kleine Brücke über den Bach am Waldrand (Beschilderung Geierstein – Fockenstein). Hinter der Brücke wendet man sich nach rechts und wandert am eindrucksvollen Gutshof am Schlossweiher entlang. Hinter einer weiteren Brücke wandert man am rechten Ufer eines weiteren Sees entlang, bis ein Wegweiser nach rechts zum Geierstein in den Wald hinein zeigt. Nach genauerem Hinsehen erkennt man einen steilen Steig, dem man nun bis zum Gipfel folgt. Der Steig ist ziemlich steil und führt über wurzeldurchsetzten Waldboden den Bergrücken nach oben, ohne dabei besondere Ausblicke zu gewähren. Relativ unvermittelt gelangt man schließlich zum Markeck, einem kleinen Felssporn mit guter Aussicht, bevor man wieder im Bergwald verschwindet.

Nach einer weiteren guten Stunde erreicht man schließlich den Kamm kurz vor dem Gipfel und steigt in wenigen Minuten zu diesem auf. Im Südosten erkennt man sehr gut die Tegernseer Hütte zwischen Roß- und Buchstein und den dahinter aufragenden Guffert. Im Süden und Südwesten lassen sich Seekarspitze, Montscheinspitze und einige Karwendel-Highlights erspähen (Lamsenspitze, Birkkarspitze). Im Nord-Westen glänzt neben dem Brauneck der Starnberger See in der Sonne.

Abstieg Geierstein

Vom Gipfel steigt man weiter Richtung Osten (Fockenstein) am ebenen Kamm entlang, bis der Weg nach Norden (links) bergab führt. Hier ist leichte Kraxelei angesagt, doch nach wenigen Minuten hat man wieder einen normalen Pfad unter den Füßen. Man erreicht schnell eine Wegkreuzung auf einer Almwiese, an der man sich nach links wendet.

Der gut angelegte Maximiliansweg führt nun zunächst fast eben, nach einer Lichtung wieder steiler über einen Bergrücken nach Lenggries. Dort angekommen wandern wir bis zur ersten Straße (Erlebnisbad Isarwelle), biegen links ab und folgen nun kleinen Straßen und Wegen am stets Ortsrand entlang zurück zum Ausgangspunkt (Wegweiser Richtung Hohenburg / Schloßweiher folgend).

Sonstige Hinweise

  • Keine Wasserstelle / keine Hütte unterwegs, also Getränke und Brotzeit einpacken!
  • In Lenggries befindet sich das Erlebnisbad Isarwelle, das nach der Tour zur Abkühlung einlädt. Alternativ bietet sich die Isar selbst zur Abkühlung an…

Karte & Höhenprofil Geierstein

- Download GPS-Track > erzeugt mit www.gpsies.com
- Tipp: Tourenbericht und GPS-Track offline nutzen >

Bilder von der Wanderung auf den Geierstein

Bewertung Wanderung Geierstein

Geierstein (mittel, 800hm, 4:30h) Benedikt
Aussicht
Aufstieg
Abstieg
Natur
Verkehr & Trubel

Zusammenfassung: Knackige Kurzwanderung im Tölzer Voralpenland mit grandioser Aussicht vom Markeck und vom Gipfel. Besonders am frühen Morgen und späten Nachmittag bei gutem Wetter zu empfehlen!

3.3


Bewertung der User: 2,6 (8 Bewertung)

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6 Kommentare zu Geierstein (mittel, 800hm, 4:30h)

  1. Walter Koppe sagt:

    Die Region um Lenggries ist mit der BOB eigentlich auch gut auch ohne Auto und Parkgebühren zu erreichen. Grad nach einer anstrengenden Krackseltour auf den Geierstein.

  2. Astrid K. sagt:

    An sich ziemlich unspektakuläre Wanderung im Wald aber tolle Aussicht, wenn man den Gipfel erreicht hat. Kleiner Tipp: der Aufstieg ist weniger anstrengend (und überlaufen), wenn man die Tour in Gegenrichtung macht.

  3. Martin B sagt:

    Die Tour hat´s schon in sich… eigtl ne kurze Strecke, dafür aber sehr steil, viel Kraxelei, manchmal gibts nichtmal nen Trampelpfad, das sah mehr nach „Quer-Feld-Ein“ aus….. gutes Schuhwerk mitnehmen, stabile Sohlen, damit der Fuss nicht so schnell ermüdet! Oben auf dem Kamm hat man ne tolle Aussicht. Beschilderung / Markierungen sind OK, bin nur einmal kurz vom Weg abgekommen… die Wegzeit mit 4h30 min kommt hin…. das habe ich auch gebraucht.

    • Fritz sagt:

      Hallo Martin, danke für Dein Feedback. Es scheint aber als wenn Du vom Weg abgekommen wärst, denn der Weg ist eigentlich durchweg gut markiert bzw. sichtbar und beinhaltet keine „Kraxelei“. LG

  4. marcus kosek sagt:

    Schöne steile Tour, war dort letzten Do. 03.10.2013,
    der meiste Teil vom Weg ist im Wald.

    Es gibt eigentlich keine Weg nur nen Trampelpfad
    durch den erdigen und verwurzelten Wald.

    Mit dem vielen Schatten ist das eine tolle Sommertour.

    Wenn es aber naß oder ein bisschen feucht ist,
    dann rutscht man recht viel herum.

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