Wanderungen in den Loferer Steinbergen
Schroffer Kalk, weite Karstfelder und kaum eine Menschenseele: Die Loferer Steinberge zwischen Lofer und Waidring gehören zu den stillsten Gebirgsgruppen der Nördlichen Kalkalpen. Höchster Punkt ist das Große Ochsenhorn — und schon der Blick von unten verrät, dass es hier ernsthaft zur Sache geht.
Leicht ist in diesem Gebirge wenig: Das Grubhörndl ist der gemäßigte Einstieg mit großem Blick auf die Nordseite der Steinberge. Deutlich fordernder sind die Touren auf Heimkehrerkreuz und Ulrichshorn, das Westliche Reifhorn oder eben das Große Ochsenhorn — lange, schwere Bergtouren in teils weglosem Karstgelände, bei denen Orientierungssinn und Trittsicherheit Pflicht sind.
Dafür wirst du mit einer Einsamkeit belohnt, die in den Alpen selten geworden ist. Wichtig: Im Karst gibt es unterwegs kaum Quellen — pack ausreichend Wasser ein und geh die großen Touren nur bei stabilem Wetter an. Am besten kombinierst du eine der großen Touren mit einer Übernachtung im Tal — dann hast du die kühlen Morgenstunden für den Aufstieg.



































