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Leichte Wanderungen Der Gipfel des Hirschhörnlkopf, dahinter der Walchensee

Titelbild: Der Gipfel des Hirschhörnlkopf, dahinter der Walchensee    Artikel verfasst von:

Hirschhörnlkopf (leicht, 750hm, 4h)

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Wunderschöne Rundwanderung auf den Hirschhörnlkopf (1515m) in der Jachenau auf leichtem Steig. Am Gipfel wartet ein sehr schöner Rundumblick vom Ammersee über Benediktenwand bis hin zum Guffert. Durch die Südlage ist der Hirschhörnlkopf auch eine sehr gute Wanderung fürs Frühjahr, wenn nicht mehr zu viel Schnee liegt. Insgesamt ein super Aussichtsberg direkt neben dem Jochberg, der genauso unschwer zu erklimmen ist und wesentlich weniger bevölkert wird.

Wanderung Hirschhörnlkopf

  • Art: Leichte Bergwanderung
  • Höhenmeter: ca. 750hm in Auf- & Abstieg, keine wesentlichen Gegenanstiege
  • Gehzeit: Gesamt 4:00h – Auf- und Abstieg je 2 Stunden
  • Kondition & Technik: leicht
  • Rundtour: ja
  • Ausrüstung: Wanderausrüstung

Anfahrt in die Jachenau

  • Adresse fürs Navi: Dorf 71/8, 83676 Jachenau
  • Kurzbeschreibung von München: A8 – Holzkirchen – Bad Tölz – Lenggries – Jachenau – Beschilderter Parkplatz direkt im Ortszentrum
  • Google-Routenplaner: Anfahrt Hirschhörnlkopf (80km, 1:15h von München)

Wegverlauf Hirschhörnlkopf

Jachenau (780m) – Hirschhörnlkopf (1515m, 2:00) – Kotalm (1133m, 2:30) – Jachenau (780m, 4h)

Aufstieg Hirschhörnlkopf (gut beschildert)

Vom Parkplatz folgen wir, der durchweg guten Beschilderung, der Straße taleinwärts, von welcher wir unser Ziel schön erspähen können. Nach ca. 15 Minuten geht es rechts ab und kurz danach in einer Senke etwas steiler links bergauf. Nach ca. 45 Minuten ist der breite Forstweg vorbei und geht in einen Steig über, den wir rechts steiler bergauf folgen.

In vielen Serpentinen geht es bergauf bis zur Bärenhauptalm (auch “Pfundalm”, guter Unterschlupf bei Regen) und dann noch wenige Höhenmeter bis zum gemütlichen Aussichtsgipfel, den wir nach ca. 2 Stunden erreichen und die Aussicht genießen.

Abstieg Hirschhörnlkopf (gut beschildert)

Wir steigen Richtung Bärenhauptalm ab und nehmen den Steig nach rechts beschildert Richtung “Kotalm”. Diesem Weg folgen wir unterhalb des Gipfels bis zur Kotalm (unbewirtschaftet, nur Wasser). An dieser gehen wir auf dem Forstweg links und nach einigen Minuten geht links der Wanderweg ab (Schild “Wanderweg Jachenau”), welchem wir bis ins Tal folgen und auf den Anstiegsweg stoßen.

Alternativ kann man natürlich auch den kürzeren, aber nicht so aussichtsreichen Anstiegsweg nutzen (ca. 15-30 Minuten kürzer)

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Karte & Höhenprofil

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- Tipp: Tourenbericht und GPS-Track offline nutzen >

Bilder der Wanderung im Frühling

Bewertung

Hirschhörnlkopf (leicht, 750hm, 4h) https://www.bergtour-online.de/wp-content/uploads/2013/03/hirschhörnlkopf-07-pmsxx.jpg
Aussicht
Aufstieg
Abstieg
Natur gesamt
Verkehr & Trubel

Zusammenfassung: Sehr schöne Rundwanderung mit prima Aussichtsgipfel als super Alternative zum Jochberg

3.9


Bewertung der User: 2,7 (50 Bewertung)

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15 Kommentare zu Hirschhörnlkopf (leicht, 750hm, 4h)

  1. Thomas sagt:

    Den Ausführungen von Andrea ist kaum etwas hinzuzufügen. Der Einteilung liegen objektive Kriterien zugrunde – und das “leicht” ist absolut nachvollziehbar. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, an welcher Stelle der Weg gefährlich sein soll – nicht einmal mit rutschigen Stellen nach Regenfällen. Überhaupt wundert es mich, dass sich diese Kommentare allesamt beim Hirschhörnlkopf ballen…
    Wenn man 3,5 Stunden für den Aufstieg benötigt und danach “fix und fertig” ist – dann ist das definitiv eine konditionelle Sache und hat überhaupt nichts mit der technischen Klassifizierung der Tour zu tun.
    Deswegen bitte nicht abschrecken lassen – der Hirschhörnlkopf ist schön und mit entsprechender Kondition wie Ausrüstung absolut problemlos zu begehen!

  2. Liebe Wanderer und Wanderinnen,

    ich möchte hier jetzt nochmal für bergtour-online in die Bresche springen.

    Ihr könnt Euch die Tour auf allen anderen Kanälen anschauen oder in Wanderführern nachschlagen… es ist definitiv eine leichte Tour!

    Bei der Einteilung in die verschiedenen Kategorien kann nicht die Kondition berücksichtigt werden, genauso wenig wie falsche Ausrüstung z.B. Schuhwerk, schlechte Ernährung oder andere persönliche und subjektive Kriterien.

    Die objektive Klassifizierung von Wandertouren kann sich ausschließlich auf die Begebenheiten des Weges beschränken. Und hier ist der Hirschhörnlkopf absolut als leicht einzustufen! Es gibt keine ausgesetzten Stellen, man muss nirgends klettern, es gibt keine Drahtseilversicherung. Hier können auch Wanderer gehen, die nicht 100% schwindelfrei und trittsicher sind, weil keine Absturzgefahr besteht.

    Also bitte Kirche im Dorf lassen und objektiv bleiben. Danke!

    Andrea (Autorisierte Tiroler Bergwanderführerin)

  3. Kumasin sagt:

    Hallo an alle .
    Wir haben heute die Tour ausgesucht und gemacht.
    Es ist sehr sehr schwere Tour.
    Hat mit leichten Tour Nichts zu tun.
    Es war ein Wahnsinn.
    Nach ca 3.5 Stunden kamen wir oben an fix und fertig.
    Und es war nichts gut und leicht.
    Wenn es irgendwie geht möchte ich die Administration Bitten diese Tour nicht als leicht zu bezeichnen.
    Das ganze nochmals runter zu gehen wäre todesmüde.
    Da hätten wir die doppelte Zeit gebraucht.
    Wir sind den anderen Weg gegangen der etwas einfacher war.
    Aber auch ganz schwer und lange.
    Na ja.
    Für mich hat sich es erledigt hiermit.
    Ich vertraue nicht mehr der Seite
    Leichte Tour.
    Das stimmt nicht.
    Viele Grüße

  4. Peter sagt:

    Bei etwas Nässe oder gar Schnee in der Gipfelregion wird die Tour zunehmend anstrengender und riskanter. “Leicht” ist wohl nicht die richtige Kategorie. Die Gehzeiten auf den Schildern vor Ort sind mit jeweils 2:15 h zum Gipfel und vom Gipfel über die Kotalm nach Jachenau angegeben. Vor allem die Zeitangabe 30 min vom Gipfel zur Kotalm erscheint völlig illusorisch. Wenn zum Beispiel die Bodenschneid (3:30 h, 580hm) hier bei bergtour-online.de als “mittel” eingestuft wird, kann der Hirschhörndlkopf eigentlich nicht leicht sein. Oder genügt schon eine Stelle mit Drahtseil, dass die ansonsten leichtere Tour “mittel” wird? Drei simple Kategorien sind offenbar nicht ausreichend.

  5. Limbara sagt:

    Dies ist definitiv keine leichte Tour; allerdings kann man man dies am Höhenprofil erkennen;
    was wichtig ist zu erwähnen. das diese Pfade bei Regen oder kurz nach starkem Regen nicht zu empfehlen sind, da 2/3 des Aufstiegs geröllig, von glatte Felsbrocken oder von stark hervortretendem Wurzelwerk geprägt sind.
    Auch auf dem Rückweg ist es ähnlich, aber sanfter; nach der Kotalm geht der Weg vom breiten Forstweg ab und ab dann ist dieser Weg in Regenzeiten ein Bachbett; das sollte man wissen;
    am Dienstag 25,8, war kaum was los, das fanden wir seht angenehm; die Insassen der vielen Autos in Jachenau haben sich wohl wo anders hin verteilt;
    Danke für die schöne Tour

    • Fritz sagt:

      Hallo Limbara, danke für Deinen Kommentar. Die Schwierigkeit bemisst sich immer am Weg im “Normalzustand”, und da ist der Hirschhörndlkopf offiziell als leicht einzustufen. Subjektiv kann das natürlich anders eingeschätzt werden, insbesondere wenn es nass und rutschig ist… Klasse dass es Euch “trotzdem” gefallen hat, das nächste Mal ggfs. wenns trocken ist :) Viele Grüße

  6. Sophia Stein sagt:

    Also diese Wanderung als leicht einzustufen finde ich absolut unverantwortlich.
    Ich wollte mit meiner älteren Mutter eine leichte Sonnenaufgangswanderung machen und diese Route schien dafür perfekt zu sein, jedoch ist so gut wie die komplette Strecke nicht leicht!
    Es ist sowohl für die Kondition, als auch die Schwierigkeit des Weges und die Gefahr des Weges gemeint.
    Nachdem ich etwas an Höhenangst leide, dachte ich dass wird bei einer leichten Wanderung ja nicht so ein Problem (gehe öfters wandern und meistens kein Probleme).
    Jedoch ist der Weg an manchen Stellen so steil, eng bzw. auch nicht wirklich begehbar, dass das sehr wohl zum Problem wurde.
    Also mit einer guten Kondition ist es machbar, jedoch muss man sehr trittsicher sein und keine Angst vor der Höhe bzw. sehr gefährlichen Stellen haben.
    Komischer Weise hatten wir auch bei der Route statt 12 km 17 km am Ende, obwohl wir exakt dem Weg gefolgt sind.
    Alles in allem sind alle wieder heil unten angekommen und die Sicht oben auf dem Berg zum Sonnenaufgang war sehr schön.

    • Fritz sagt:

      Hallo Sophia, danke für Deinen Kommentar & klasse das es Euch dennoch gefallen hat. Nach offiziellem Maßstab ist es eine “Leichte Tour” – subjektiv – insbesondere bei Höhenangst etc. – kann dies natürlich wie bei Dir anweichen. Viele Grüße

  7. Andrea Kausche sagt:

    @ Theresa:
    Die Schwierigkeit einer Wanderung sagt etwas über das erforderliche Können, die Technik, also Trittsicherheit, Schwindelfreiheit etc. und über Passagen, die beispielsweise ausgesetzt sind, aus. Die Kondition wird hierbei nicht berücksichtigt! Die ist individuell verschieden ;-). Insofern ist die Tour zum Hischhörndlkopf auf jeden Fall als leicht einzustufen.
    Liebe Grüße Andrea alias Gipfelcoach

  8. Martin sagt:

    Der Untertitel zum Titelbild beschreibt den Blick auf den Walchsee.
    Das ist unzutreffend. Es handelt sich um den Walchensee.

  9. Theresa sagt:

    Leider ist die Wanderung mit „leicht“ falsch eingestuft. Der Anstieg geht steil bergauf und so geht es bis zum Gipfel.. man sollte also unbedingt eine gute Kondition mitbringen

  10. Thomas sagt:

    Die Aussicht ist wirklich grandios, auch wenn sich der Direktweg bis zur Gipfelwiese relativ monoton gestaltet. Der Rundblick entschädigt aber für alles. Rückweg über die Kotalm wie hier beschrieben ist deutlich knieschonender, aber auch langgezogen.
    Was ich nicht (mehr) bestätigen kann, ist, dass der Hirschhörnlkopf deutlich weniger bevölkert wäre als der Jochberg. Klar geht es weiterhin deutlich weniger übel zu als am beliebten Nachbarn – allerdings hat der Hirschhörnlkopf über die letzten 1-2 Jahre gefühlt massiv an Popularität gewonnen.
    Gerade in der aktuellen Zeit, wo es auf einen Schlag Unmengen an Menschen in die Berge zieht, ist die Hölle los. Evtl. den Staffel als ruhigere Alternative in Betracht ziehen – wenn auch mit nicht ganz so schöner Aussicht.

    • Fritz sagt:

      Hallo Thomas, danke für Deinen Kommentar und die Tipps! Ja er ist wirklich viel stärker frequentiert als früher – aber immernoch weniger als Jochberg (ist auch nicht schwer) :) Aber Staffel definitiv auch eine Option! LG

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