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Leichte Wanderungen Der schöne Gipfelgrat mit toller Aussicht

Titelbild: Der schöne Gipfelgrat mit toller Aussicht    Artikel verfasst von:

Dürrnbachhorn (leicht, 630hm, 3:15h)

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Die Rundtour von der hoch gelegenen Winklmoosalm (1160m) übers Dürrnbachhorn (1776m) ist eine überraschend schöne Wanderung. Trotz – oder gerade wegen – der bekannten Winkelmoosalm mit Seilbahn (endet 150hm unter Gipfel) ist die Tour und sogar der Gipfel selten stark frequentiert. Der einfache Gipfelgrat (trittsicher sollte man definitiv sein, v.a. bei Nässe) nach dem Dürrnbachhorn bietet tolle Blick u.a. auf Kaiser, viele Chiemgauer Berge bis hin zum Watzmann und darüber hinaus. Zudem lädt neben der Bergstation der Seilbahn auf dem Rückweg die gemütliche Finsterbachalm zur Einkehr ein. Insgesamt eine kurze und sehr schöne Rundtour mit tollen Fernblicken!

Zusammenfassung Dürrnbachhorn

  • Art: Einfache bis mittelschwere Bergwanderung
  • Höhenmeter: 630hm im Auf- und Abstieg
  • Gehzeit: Aufstieg ca. 1:45h, Abstieg ca. 1:30h
  • Kondition: mittlere Anforderungen; bei guter Fitness einfach zu bewältigen
  • Technik: mäßig steile Pfade, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern
  • Ausrüstung: Wanderausrüstung
  • Rundtour: ja

Anfahrt Dürrnbachhorn

  • Adresse fürs Navi: Dürrnbachhornweg 6, 83242 Reit im Winkl (dann Mautstrasse von Seegatterl, 7€ Stand 07/2014)
  • Routenplaner: Anfahrt Dürrnbachhorn
  • Im Detail: A8 München – Salzburg – Ausfahrt Bernau – Über Bernau und Marquartstein bis nach Reit im Winkl und hier Richtung Ruhpolding – Ca. 5 Kilometer nach Reit im Winkl in Seegatterl beim großen Parkplatz direkt an der Strasse auf die Mautstraße (links von Seilbahn) bis zur Winklmoosalm. (7€ Stand 07/2014)

Wegpunkte

Parkplatz Winklmoosalm (1160m) – Dürrnbachalm (1331m, 0:30h) – Gipfelstation Seilbahn (1610m, 1:25h) – Dürrnbachhorn (1776m, 1:45h) – Finsterbachalm (1325m, 3:00) – Parkplatz (1160m, 3:15)

Aufstieg Dürrnbachhorn

Wir folgen der Teerstraße recht zu Beginn des Parkplatzes bergauf und halten uns beschildert Richtung “Dürrnbachhorn” “Dürrnbachalmen”. Diesen Schildern folgen wir immer weiter an der Nostalgiebahn vorbei und wenig später links haltend (Nicht rechts Richtung Finsterbachalm / Dürrnbachhorn, hier kommen wir zurück).

Kurz vor den Dürrnbachalmen können wir links über den Wiesenweg oder rechts über den Waldweg gehen. Beide Steige sind technisch nicht schwer, der Waldweg etwas schattiger. Wir entscheiden uns für den Wiesenweg, der aussichtsreich bis zur Bergstation der Seilbahn führt.

Ab der Bergstation sind es nochmal einige Höhenmeter auf steilerem Steig, bis wir den Gipfel des Dürrnbachhorns erreichen und die Aussicht genießen.

Abstieg Dürrnbachhorn

Wir folgen dem Steig und haben den weiteren Gratverlauf schon vor Augen. Wir folgen dem Grat bis es nach ca. 20 Minuten rechts bergab Richtung “Finsterbadalm” & “Winkelmossalm” geht. Dem Steig folgen wir immer weiter bis zur Finsterbachalm.

Ab der Finsterbadalm geht es auf bequemem Forstweg zurück bis zum Parkplatz “Winkelmoos Alm”.

Hinweise

  • Einkehrmöglichkeit: Bergstation Nostalgie-Bahn, Täglich von Mai bis Oktober bei schönem Wetter ab ca. 9:30 Uhr, Telefon +49 (0)8640 8148
  • Einkehrmöglichkeit 2: Finsterbachalm, im Sommer geöffnet von Mitte Juni bis Ende September, je nach Witterung, einfache Brotzeit, kein Ruhetag
  • Diverse Einkehrmöglichkeiten direkt auf der Winkelmoos Alm (ganzjährig)
  • Die Tour kann natürlich mit der Nostalgie-Bahn (12€ pro Person!) stark verkürzt werden, oder für den Abstieg genutzt werden. Dann am besten über die Finsterbadalm aufsteigen.

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Bilder Dürrnbachhorn

Karte & Höhenprofil

- Download GPS-Track >
- Tipp: Tourenbericht und GPS-Track offline nutzen >

Bewertung der Tour

Dürrnbachhorn (leicht, 630hm, 3:15h) https://www.bergtour-online.de/wp-content/uploads/2014/07/Duerrnbachhorn-32-bergtour.jpg
Aussicht
Aufstieg
Abstieg
Natur gesamt
Verkehr & Trubel

Zusammenfassung: Tolle Rundwanderung von der weit bekannten Winkelmoos Alm. Insbesondere der tolle Gipfelgrat und die Finsterbadalm bleiben lange im Gedächtnis.

3.8


Bewertung der User: 3,3 (7 Bewertung)

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7 Kommentare zu Dürrnbachhorn (leicht, 630hm, 3:15h)

  1. Benedikt sagt:

    Die vielleicht schönste Tour, die der Chiemgau zu bieten hat und absolut traumhafte Ausblicke. ABER: Das ist definitiv keine leichte Tour, kann mich einem der Vorkommentatoren nur anschließen, das so einzuordnen ist grob fahrlässig, grade vor dem Hintergrund der Region. Da gibt es nämlich unzählige WIRKLICH leichte Touren, der Maßstab stimmt hier ganz und gar nicht. Also: Man muss die Tour nicht wilder machen als sie ist, aber es ist Vorsicht geboten. Grade der Abstieg vom Grat kann sehr rutschig sein. Wirklich nur gehen, wenn man sicher im Gebirge ist und schon mal den ein oder anderen Gipfel ohne Forststraße gesehen hat. Dann aber wie gesagt eine traumhafte Tour. Tipp: Zur Einkehr nicht zur Finsterbachalm, sondern links halten zur Wildalm. Herrlicher Blick und tolle Küche!

    • Fritz sagt:

      Danke Benedikt, wir haben dies nochmal konkretisiert, wenn auch die Tour nach “offiziellen” Maßstäben noch als leicht einzustufen ist! (T2 = Wanderung auf guten und teilweise steilen Wegen. Möglicherweise Absturzgefahr vorhanden.) Aber hilft ja nichts, daher haben wir es nochmal konkretisiert :) LG

  2. Vroni sagt:

    Super Angaben. Vielen Dank dafür! Herrlicher Ausblick wirklich leicht auch für nicht Geübte.

  3. Tania sagt:

    Also ich fand’s leicht! Wir waren in einer Stunde und 10 Minuten oben!
    Generell finde ich die Angaben von Fritz immer passend!

  4. Petra Schneider sagt:

    Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen LEICHT ???
    Traumhafter Ausblick ist sicher.
    Ohne unseren erfahrenen Begleiter hätte ich es nicht geschafft

  5. Udo Nockelmann sagt:

    Wir haben die Tour Mitte Oktober 2018 absolviert und waren begeistert – danke für diesen Tipp! Wir sind echte Flachland-Tiroler, aber wenigstens in der Ebene durch lange Spaziergänge mit dem Hund recht trainiert. Im Gesamtkontext aller auf dieser Site gezeigten Touren verstehen wir zwar das Prädikat “leicht”, aber der gemeine Tourist sollte wissen, dass sich nach dem Gipfel einige hundert Meter des Weges an der Abbruchkante befinden und beim folgenden Abstieg einige Passagen selbst nach einer guten Woche ohne Niederschlag noch recht matschig sein können. Wer nicht öfters am Grat entlang tänzelt, sollte nicht vergessen, dass zur Bergtour Teleskopstöcke gehören. Dann kann man die Tour rundum genießen.

  6. Klaus Gerlach sagt:

    Der Autor scheint Himalaya-Niveau als Maßstab anzusetzen! Diese Tour als leicht zu bezeichnen, ist grob fahrlässig! Sie ist in Teilen durchaus ambitioniert und erfordert ob ihrer Steilheit gute Kondition und Ausdauer! Schön ist sie allemal!
    Viel Spaß wünscht ein erfahrener Wanderer

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