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Leichte Wanderungen Der Jägerkamp

Titelbild: Der Jägerkamp   Artikel verfasst von:

Jägerkamp (leicht, 650hm, 3:45h)

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Der Jägerkamp (1746m) am Spitzingsee wird meist zu unrecht als „Mitnahmegipfel“ zur Aiplspitz gesehen. Auch als eigenständiges Tourenziel eignet er sich, vor allem wenn man den von uns beschriebenen Rundweg nimmt. Der Aufstieg verläuft über einen aufgelassenen aber sehr gut begehbaren Steig über die im Sommer bewirtschaftete Jägerbauernalm zum Gipfel und über die große Schönfeldhütte zurück zum Spitzingsattel – für das leibliche Wohl ist also auch gesorgt. Schöne Tour am Spitzingsee!

Zusammenfassung Jägerkamp

  • Art: Einfache Bergwanderung
  • Höhenmeter: 650hm im Auf- und Abstieg
  • Gehzeit: Aufstieg ca. 2:00h, Abstieg ca. 1:45h
  • Kondition: mittlere Anforderungen; bei guter Fitness einfach zu bewältigen
  • Technik: mäßig steile Pfade, die Trittsicherheit erfordern
  • Ausrüstung: Wanderausrüstung
  • Rundtour: ja

Anfahrt Jägerkamp

  • Adresse fürs Navi: Spitzingsattel 1, 83727 Schliersee (4€ pro Tag)
  • Routenplaner: Anfahrt Jägerkamp
  • Im Detail: Ausfahrt Weyern – Miesbach – Schliersee – Spitzingsee – Am höchsten Punkt der Bergstraße (nach ersten Häusern rechts) ist der Spitzingsattel, hier parken. Alternativ wenn Parkplätze frei: Ca. 1km vor dem Spitzingsattel ist links eine kleine Parkbucht mit Schild „Jägerkamp, 2h“, hier kann man auch starten (offizieller Weg) und am Ende vom Spitzingsattel hierher zu Fuß zurückgehen, dafür kostenlos!

Wegpunkte

Parkplatz Spitzingsattel (1127m) – Jägerbauernalm (1546m, 1:30) – Jägerkamp (1746m, 2h) – Schönfeldhütte (1410m, 2:45) – Spitzingsattel (3:45)

Aufstieg Jägerkamp

Der Steig beginnt unmarkiert direkt am Anfang des Parkplatzes. Der Pfad geht in nord-östlicher Richtung (also gegenüber der Schilder „Firstalm“) durch einen Holzdurchlass im Weidezaun über die Weide in Serpentinen bergauf – bei der ersten Serpentine nicht geradeaus sondern rechts halten! Wir folgen immer weiter dem Steig in den Wald hinein bergauf, an Schotter und Lawinenverbauung vorbei und stößt auf einen Weg, der von links hochkommt. (Dies ist der offizielle Aufstieg – siehe Anfahrt – und startet ca. 10-15 Minuten zu Fuß unterhalb des Spitzingsattels an der Spitzingsstraße, sehr gut beschildert und etwas leichter da besser angelegt)

Wir folgen dem Weg bergauf Richtung Jägerbauernalm und erreichen zunächst einen schönen Talkessel und haben unser Ziel direkt im Blick. Wir folgend dem Weg weiter bis zur Alm, bestaunen Lama, Kühe, Ziegen uvm. und entscheiden uns dann entweder für links oder rechts. Beide Wege dauern ca. 30 Minuten, wobei der links kürzer, dafür etwas steiler ist. Wir nehmen diesen uns steigen am zwischen Latschen empor bis zum Gipfel des Jägerkamp und genießen die Aussicht auf Schliersee, Aiplspitz, Hochmiesing, Rotwand, Risserkogel uvm.

Abstieg Jägerkamp

Wir halten uns am Kreuz links und steigen zur vom Gipfel bereits sehbaren Schönfeldhütte ab, wobei wir uns auf dem eindeutigen Steig halten und immer den Schildern folgen. An der Schönfeldhütte geht es beschildert nach Westen zum „Spitzingssattel“ zurück. Der Weg ermöglicht nochmal eine tolle Sicht auf den Spitzingsee und bringt uns unter moderater Neigung zum Parkplatz zurück.

Hinweise

  • Einkehrmöglichkeit: Jägerbauernalm, privat, nur im Sommer Getränke und Brotzeit
  • Einkehrmöglichkeit 2: Schönfeldhütte, ganzjährig geöffnet, Mai–Nov durchgehend, ab Ende November nur am Wochenende, Tel: +49 8026 7496

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Bilder Jägerkamp

Karte & Höhenprofil

- Download GPS-Track > erzeugt mit www.gpsies.com
- Tipp: Tourenbericht und GPS-Track offline nutzen >

Bewertung der Tour

Jägerkamp (leicht, 650hm, 3:45h) Fritz
Aussicht
Aufstieg
Abstieg
Natur gesamt
Verkehr & Trubel

Zusammenfassung: Schöne Wanderung, die recht frequentiert ist - lohnt sich trotzdem!

3.3


Bewertung der User: 4,1 (9 Bewertung)

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12 Kommentare zu Jägerkamp (leicht, 650hm, 3:45h)

  1. Marie sagt:

    Wir sind die Tour letzen Samstag gelaufen. Der inoffizielle, aufgelassene Steig zu Beginn der hier beschriebenen Route ist mittlerweile nicht mehr sicher begehbar – nehmt lieber den offiziellen Steig! Zu Beginn war der Weg zwar sehr schön, aber weiter oben an zwei Stellen gar nicht mehr vorhanden.

  2. Maike sagt:

    Wir sind die Tour teilweise gelaufen (den Abstieg (auf der Karte die untere Seite über die Schönfeld-Alm) nach oben, wieder zurück zur Schönfeld-Hütte und auf einem leichten Forstweg bergab zum See).

    Es hatte tags zuvor geregnet, also war es erwartungsgemäß ein bisschen matschig und rutschig – aber trotzdem eine schöne Wanderung. Es geht direkt am Parkplatz (Bushaltestelle: Spitzingsattel) nach oben, und sogar ein 2,5-Jähriger konnte die ersten 100 Höhenmeter an elterlichen Händen meistern.

    An der Schönfeld-Hütte kann man schön rasten (Kaiserschmarrn ist sehr zu empfehlen, man kann aber auch sein eigenes Vesper verspeisen), und von dort ist es noch ca. 1h nach oben zum Jägerkamp. Wenn der Neben sich ein bisschen verzogen hat, hat man eine tolle Aussicht auch zum Schliersee!

    Kleiner Hinweis: wir sind ja „verkehrt herum“ gelaufen, das war auch gut so. Raufwärts ist der Weg vom Parkplatz-Spitzingsattel aus zwar rutschig, aber durchaus machbar (auch für Kinder). Runterwärts wäre es wohl deutlich rutschiger und anstrengender geworden, daher der einfache Spaziergang ins Tal.

  3. Chris sagt:

    Ich war von der Tour (August 2018) etwas entäuscht. Die Aussicht ist zwar schön, weil nach allen Richtungen möglich, aber der Weg selbst ist größtenteils miserabel. Der erste Teil (1 Std. bis Abzweigung zum alternativen Austieg) über den aufgelassenen Steig ist naturgemäß schlecht zu gehen. Den Weg als leicht zu bezeichenen wäre fahrlässig. Spätestens ab der ersten Rinne quert der Weg relativ steiles Gelände. Extrem viele glitschige Wurzeln in dem schattigen Gebiet machen das Ganze nicht ungefährlich. Der Abstieg vom Gipfel ist größtenteils nicht als Weg zu bezeichen. Wohl wegen eines Gewitters am Vortag war es glitschig und es waren massenhaft Steine und Wurzeln im Weg. Ja, ich weiß ich war nicht in der Füßgängerzone einer Stadt. Aber wenn kein Stück guter Weg mehr kommt und man ständig konzentriert wandern muss um das gut zu überstehen, fehlt mir der Spaß am Wandern.

  4. Andreas Geist sagt:

    Ich bin die Runde gestern gegangen, es war trotz dem unsicherem Wetter eine schöne Tour.
    Als kleine Verlängerung bin ich vom Jägerkamp nicht direkt zur Schönfeldhütte abgestiegen, sondern habe noch den Rauhkopf „mitgenommen“. Die Wege waren wegen dem vorangegangenem Regenwetter etwas schlammig, aber darauf war ich eingestellt.
    Hin- und Rückfahrn war mit Bus und Bahn, alles unproblematisch.
    Sehr empfehlenswerte Wanderung!!!

    VG

  5. Heike sagt:

    Es ist eine schöne Runde. Aber „leicht“ ist etwas anderes. Für Anfänger nicht geeignet. Der unmarkierte Weg vom Parkplatz aus sollte nicht mehr begangen werden. Der wird nicht mehr gewartet und ist an mehreren Abschnitten so ausgesetzt, dass es für unsichere Wanderer gefährlich wird. Man muss auch über diverse Baumstämme klettern. Der Weg im Wald auf dem Rückweg von der Schönfeldhütte zum Spitzingsattel war so schlammig und glatt, dass man Mühe hat, nicht auf dem Hosenboden zu landen.

    • Fritz sagt:

      Hallo Heike,

      danke für den Kommentar, die Tour ist aber offiziell als leicht einzustufen… Aber die individuellen Bedinungen (Schlamm, Matsch..) machen es natürlich immer etwas schwerer. Hoffen es hat Euch trotzdem gefallen.

      @Weg: Welchen meinst du? Den Wanderweg vom Spitzingsattel weg?

      Vg
      Fritz

  6. Erika Fuchs sagt:

    Der Steig vom Spitzingsattel aus ist für unerfahrene Wanderer nicht zu empfehlen. Bei der Einmündung zum offiziellem Weg hängt auch eine Tafel: Steig aufgelassen, betreten auf eigene Gefahr!

    • Fritz sagt:

      Danke Erika für den Hinweis, warum ist er nicht zu empfehlen? Natürlich kann man etwas an der Strasse absteigen und den „offiziellen“ Weg nehmen.. VG

      • Volker sagt:

        Den Kommentaren nach, versuchen viele vom Parkplatz am Spitzingsattel (talabwärts) den ausgelassenen Steig als Aufstiegsweg zum Jägerkamp zu nutzen. Der Einstieg für den offiziellen, alternativen Wanderweg von der Parkbucht aus liegt allerdings fast 1 km weiter unterhalb des Spitzingsattels, also wieder Retour Richtung Schliersee.

  7. Julia sagt:

    Schöne, abwechslungsreiche Wanderung mit toller Aussicht.

    Der Steig beim Aufstieg ist allerdings eher mittel von der Schwierigkeit und setzt Schwindelfreiheit voraus.

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