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Mittlere Wanderungen Der Gipfel des Hochmiesing, links dahinter der Wendelstein

Titelbild: Der Gipfel des Hochmiesing, links dahinter der Wendelstein   Artikel verfasst von:

Hochmiesing (mittel, 1100hm, 6:30h)

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Der Hochmiesing (1883m) ist ein ganz besonderer Berg in den bayerischen Voralpen. Er liegt genau gegenüber der stark besuchten Rotwand, bietet eine ebenso tolle Aussicht, ist weniger frequentiert und hat am Gipfel – eine kleine Hochebene – genug Platz für alle. Zudem gibt es neben dem Aufstieg über den stark frequentierte (und überteuerten) Spitzingsattel auch eine tolle Rundtour von Geitau bei Bayrischzell, die wir hier beschreiben. Diese führt im Uhrzeigersinn um den Hochmiesing herum. Der Aufstieg erfolgt dabei über den idyllischen Soinsee und der Abstieg über die Kleinthiefental-Almen vorbei an dem Taubensteinhaus über einen schönen Forstweg neben einem rauschenden Bach mit exklusivem Wendelsteinblick. Der Großteil der Strecke ist einfacher aber teilweise recht ordentlich steiler Forstweg, der Rest leichter Steig. Insgesamt ein Klassiker inmitten vieler anderer Klassiker auf dem wohl schönsten, einsamen Weg – was will man mehr?

Option: Wer konditionell sehr fit ist, kann noch den Gipfel der Rotwand „mitnehmen“

Zusammenfassung Hochmiesing

  • Art: Mittelschwere Bergwanderung
  • Höhenmeter: 1100hm im Auf- und Abstieg
  • Gehzeit: Aufstieg ca. 3:30h, Abstieg ca. 3:00h
  • Kondition: hohe Anforderungen; nur ausdauernden Sportlern zu empfehlen
  • Technik: einfache Pfade und Forststraßen ohne besondere Anforderungen
  • Ausrüstung: Wanderausrüstung
  • Rundtour: ja

Anfahrt Hochmiesing

  • Adresse fürs Navi: Geitau 30, 83735 Bayrischzell
  • Routenplaner: Anfahrt Hochmiesing
  • Im Detail: Im Detail: A8 München – Ausfahrt Irschenberg – Fischbachau – Links Richtung Bayrischzell auf B307 – Nach ca. 1 km Links abbiegen nach Geitau, bis zum Ende durchfahren (Wanderparkplatz, kostenlos Stand 11/2014)
  • Alternative mit der Bahn: Mit der BOB nach Geitau, die Tour verlängert sich dann um ca. 0:45h

Wegpunkte

Parkplatz Geitau (800m) – Soinsee (1458m, 2:30h) – Großtiefental-Alm (1511m, 2:45h) – Hochmiesing (1883m, 3:30h) – Kleinthiefental-Alm (1546m, 4:30h) – Parkplatz Geitau (6:30h)

Aufstieg Hochmiesing

Vom Parkplatz folgen wir den Schildern Richtung „Soinsee“ bzw. „Rotwand“. Es geht vorbei am Flugplatz und einer kleinen Kapelle. Im Wald rechts beschildert über den Bach, jetzt geht es langsam etwas stärker bergauf. Wir folgen jetzt immer dem Forstweg bergauf. Etwas später gehen wir an einem Haus vorbei und wenig später geht ein Weg rechts ab, Hier kommen wir zurück. Wir halten uns also links Richtung Soinsee und steigen weiter bergan.

Die Aussicht wird immer besser, so schieben sich die Ruchenköpfe und wenig später auch der markante Wendelstein in unsere Sicht. Langsam wird auch der Forstweg steiler, ein Anszeichen dass wir dem Soeinsee näher kommen. Kurz vor diesem wird es nochmal steiler und schließlich stehen wir an dem idyllischen See unterhalb des Auerspitz.

Am Soinsee halten wir uns rechts auf dem Forstweg am See entlang, nach diesem geht es kurz bergab uns wenig später erreichen wir die Großenthieftalmen, hier endet auch der Forstweg. Hier haben wir eine super Sicht auf Rotwand (links) und unser Ziel, den Hochmiesing (rechts). Wir folgen zwischen den Gebäuden durch und dann dem markierten Steig bergauf. Er führt uns moderat steigend empor bis zum Sattel zwischen Rotwand und Hochmiesing.

Am höchsten Punkt (Steinmauer) des Sattels gehen wir rechts und steigen zwischen den Latschen noch ca. 180hm (die sich hinziehen) bergauf, bis wir das Gipfelkreuz des Hochmiesing erreichen. Tipp: Noch ein paar Meter Richtung Osten bzw. Wendelstein gehen, hier toller Aussichtsplatz. Die Aussicht über Breiten- und Wendelstein über das Kaisergebirge über den Alpenhauptkamm über Auerspitz, Sonnwendjoch, Rotwand, Guffert uvm. ist beeindruckend.

Abstieg Hochmiesing

Wir steigen zurück zum Sattel und hier rechts (Nord-Westen) weiter auf Steig hinab zu den Kleintiefental-Almen. Ab diesen beginnt wieder ein Forstweg. Wir folgen diesem – vorbei an einem Abzweig nach links zum bewirtschafteten Taubensteinhaus (zzgl. 15 Minuten) – neben einem Bergbach beschildert zurück zum Parkplatz Geitau. Der Weg bietet eine tolle Aussicht auf den Wendelstein und ist recht kurzweilig, auch wenn er sich zu Ende doch recht hinzieht.

Hinweise

  • Einkehrmöglichkeit: Taubensteinhaus, ganzjährig, Tel./Fax 08026/7070 – Now.- Mitte Dez. uur eingeschränkte Bewirtschaftung 11-16h
  • Wer die Rotwand mitnehmen möchte (zzgl. 200hm) geht kurz nach den Großthiefental-Almen beschildert Richtung „Rotwand“ und folgt den Schildern bis zum Gipfel. Dieser wird überquert, also auf der Ostseite auf steilem (aber gut begehbarem) Steig abgestiegen bis zum o.g. Sattel, von diesem wie beschrieben zum Gipfel des Hochmiesing (oder direkt absteigen)

Bilder Hochmiesing

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Karte & Höhenprofil

- Download GPS-Track > erzeugt mit www.gpsies.com
- Tipp: Tourenbericht und GPS-Track offline nutzen >

Bewertung der Tour

Hochmiesing (mittel, 1100hm, 6:30h) Fritz
Aussicht
Aufstieg
Abstieg
Natur Gesamt
Verkehr & Trubel

Zusammenfassung: Schöne Rundwanderung auf wenig frequentierten Wegen auf einen Klassiker inmitten anderer Klassiker der Bayerischen Voralpen!

3.6


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7 Kommentare zu Hochmiesing (mittel, 1100hm, 6:30h)

  1. Rolf Becker sagt:

    Tolle Tour, wenn auch konditionell anspruchsvoll.
    Der Ausblick auf dem Gipfel hat aber für alle Strapazen entschädigt!!!!

  2. Beate sagt:

    Tolle Wanderung! Vor allem nach dem Soinsee wird es traumhaft. Und da die meisten bald darauf nach links zur Rotwand abbiegen, hat man den Berg fast für sich allein. Ich zumindest mussste ihn nur mit zwei Murmeltieren teilen. ;-)

  3. Hans sagt:

    Hi, ihr hattet bis jetzt eine echt super Seite, aber warum werden seit neuestem keine Karten mehr dargestellt? So sind die Tourenbeschreibungen kaum noch zu gebrauchen…

    • Fritz sagt:

      Servus Hans,

      danke für Deinen Kommentar! Wir überarbeiten die Funktion gerade, da Google noch mehr Geld verdienen möchte.
      Wir schalten sie daher ab und zu aus. Ab September sollte sie aber wieder – verbessert – konstant vorhanden sein.

      Viele Grüße
      Fritz

      PS: Wieso sind die Beschreibungen dann kaum noch zu gebrauchen?

  4. Andreas Geist sagt:

    Ich bin die Tour am Sonntag gegangen, jedoch bin ich über die Taubensteinbahn „abgefahren“ :-)
    Der Anstieg war ziemlich anstrengend, aber einfach und laut der Beschreibung gut zu finden.
    Ab dem Soinsee wird es wirklich wunderschön, und der Gipfelblick ist unglaublich… eine sehr lohnende Wanderung! Und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auch gut zu händeln. Empfehlenswert!

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