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Schwere Wanderungen Grat zwischen Heimgarten & Herzogstand

Titelbild: Grat zwischen Heimgarten & Herzogstand    Artikel verfasst von:

Heimgarten & Herzogstand (schwer, 1200hm, 5:30h)

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Die Wanderung vom Walchensee auf den Heimgarten (1790m) und dann via schönem Grat auf den Herzogstand (1731m) ist ein echter Klassiker in den Voralpen. Die Aussicht ist super, der Weg sehr schön und abwechslungsreich – dabei nie wirklich schwer – und am Gipfel des Heimgarten (Heimgartenhütte) sowie etwas unterhalb des Herzogstands (Berggasthaus Herzogstand) warten zwei schöne, aussichtsreiche Hütten auf den geschafften Wanderer. Bergab geht es dann recht flott auf gutem Weg (wie hier beschrieben), oder knieschonend mit der recht günstigen Herzogstandbahn. Aus unserer Sicht der schönste Weg auf den weit bekannten – und stark frequentierten – Klassiker in den Alpen. Tipp! 

Alternativen auf den Herzogstand: Vom Kesselberg > & Von Talstation Walchensee >

Zusammenfassung über Heimgarten auf Herzogstand

  • Art: schwere Bergwanderung (schwarz)
  • Höhenmeter: Ca. 1200hm in Auf- & Abstieg
  • Gehzeit: Gesamt 5:30h – Aufstieg zum Heimgarten: ca. 2:30, Grat: ca. 1:30h, Abstieg: ca. 1:30)
  • Kondition: schwer – recht lange Tour und am Grat gehts nochmal etwas bergauf und bergab
  • Technik: mittel bis schwer – Am Grat alles gut gesichert, aber man sollte einigermaßen schwindelfrei sein
  • Rundtour: Ja
  • Ausrüstung: Wanderausrüstung, genügend Wasser & Sonnencreme

Anfahrt Wanderung Heimgarten & Herzogstand

  • Adresse fürs Navi: Am Tanneneck 6, 82432 Walchensee
  • Kurzbeschreibung von München: Autobahn 95 Richtung Garmisch – Ausfahrt Murnau/ Kochel – Kochel am See – Urfeld – Walchensee. Dort am Ortseingang rechts großer Parkplatz 3 €, Tipp: In Nebensaison auf gegenüberliegendem Parkplatz kostenlos parken.
  • Google-Routenplaner – von München 80km, 1 Stunde 15 Minuten

Wegpunkte über Heimgarten auf Herzogstand

Talstation Herzogstandbahn (ca. 800hm) – Heimgartenhütte & Heimgarten (1790m, ca. 2:30h) – Herzogstand (1731hm, ca. 4h) – Herzogstandhaus (1575hm, ca. 4:30) – Talstation Herzogstanbahn (ca. 5:30h)

Beschreibung Aufstieg (gut beschildert)

Am Parkplatz gehen wir links beschildert über den hinteren Parkplatz. Wir stoßen am Bach auf eine Strasse der wir rechts und wenig später wieder rechts folgen (Immer Schilder folgend). Die Straße wird zum Forstweg und dann zum Steig. Diesem folgen wir immer weiter, anfangs moderat über Stufen, dann etwas steiler aber nie richtig steil bergauf. Der Weg ist durchweg super zu gehen und auch recht schattig. Die Aussicht ist immer wieder super und lädt zu kleinen Pausen ein.

Nach ca. 1,5h geht es leicht bergab, und wir sehen unser Ziel. Wir folgen in den Wald hinein und gehen jetzt recht steil bergauf, bis wir zuerst vor der Heimgartenhütte und einige Meter später auf dem Gipfel des Heimgarten stehen. Super Aussicht! Und wir sehen schon den weiteren Verlauf – aber keine Panik, es sieht weiter und gefährlicher aus als es wirklich ist :)

Vom Heimgarten aus steigen wir also beschildert bergab und folgen jetzt immer dem weiteren Verlauf des Weges, den Gipfelpavillion am Gipfel des Herzogstandes immer fest im Blick. Auf dem Grat geht es immer etwas auf und ab und wir passieren einige Stahlseilsicherungen, die man aber nicht wirklich benötigt, aber “sicher ist sicher”.  Die Aussicht auf Walchensee und Kochselsee ist immer wieder schön (dazu aber bitte stehenbleiben).

Kurz vor dem Herzogstand wird es dann nochmal steiler, aber diese letzte Anstrengung schaffen wir auch und stehen wenig später am Gipfelpavillion des Herzogstandes. (Das Kreuz ist etwas unterhalb, wohl damit man es besser von Kochel aus sieht) Die Aussicht ist an beiden Plätzen super und reicht weit in alle Richtungen (Benediktenwand, Jochberg, hinten Guffert, Schafreuther, Karwendel, Arnspitzen, Krottenkopf und viele mehr). Danach geht es nur noch bergab, das nächste Ziel – das Berggasthaus Herzogstand – sehen wir bereits deutlich.

Beschreibung Abstieg (gut beschildert)

Vom Gipfel auf breitem Weg (muss ja kompatibel zu Seilbahnfahrern sein) zum Berggasthaus Herzogstand und nach diesem rechts bergab beschildert zum Parkplatz zurück. Der Weg ist sehr einfach, angenehm und aussichtsreich.

Alternativ fährt man mit der Herzogstandbahn ins Tal (Talfahrt ca. 7 €, Stand: 2017).

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Karte & Höhenprofil 

- Download GPS-Track >
- Tipp: Tourenbericht und GPS-Track offline nutzen >

Bilder 

Bewertung 

Heimgarten & Herzogstand (schwer, 1200hm, 5:30h) https://www.bergtour-online.de/wp-content/uploads/2013/09/herzogstand-heimgarten-19-bergtour-pmsxx.jpg
Aussicht
Aufstieg
Grat & Abstieg
Natur gesamt
Verkehr & Trubel

Zusammenfassung: Super schöne, aussichtsreiche Wanderung - leider aufgrund der Bahn stark frequentiert. Dennoch: Wandertipp!

4.3


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14 Kommentare zu Heimgarten & Herzogstand (schwer, 1200hm, 5:30h)

  1. Hartmut sagt:

    Ich finde, dass es mit der Vorgabezeit darauf ankommt, dass man die Tour gut planen kann. Dunkelheit, Wetter etc.. Wandern in Gruppen, wo der Langsamste das Tempo vorgibt. Ich war bei dieser Tour geringfügig langsamer als die angegebene Zeit. Bei der Guffert Tour werden auch 5:30 h angegeben. Ich habe 6:45 h gebraucht, 5:30 h Vorgabe sind nicht vergleichbar mit den 5:30 h bei Herzogstand&Heimgarten.

  2. DerAbUndZuMalAufDenBergSteiger sagt:

    Also ich hab, mit Pausen, 9 Stunden für die Strecke gebraucht.
    Gigantisch schön!
    Bin allerdings eher der, der nur einmal im Jahr irgendwo rauf steigt ;-)

  3. Hartmut Emmrich sagt:

    Ich habe die Wanderung am 27.07.20 gemacht. Oben ca.. 25 Grad, schön. Anders herum über Herzogstand zum Heimgarten. Sehr schöne Wanderung, technisch mittel bis schwer. Man geht eben länger über den Grat, wo man überlegt und nicht ängstlich wandern/steigen muss. Durch Regen am Vortag teilweise rutschig im Aufstieg zum Herzogstandhaus.
    Start um 9 Uhr. Durch die Richtungswahl war das Herzogstandhaus noch nicht voll. Viele Leute am Gipfel. Am Grat zum Heimgarten einige, nicht zu viele Wanderer, tolle Aussicht auch dort.
    Ich habe 5:48 h gebraucht, zzgl. ca. 2 Std. Pausen, die wegen Gastro und Gipfeln empfohlen werden. Bin in den 60ern und fit. Junge Leute sind teilweise deutlich schneller, die Tour kann wohl auch in 5 Stunden und darunter gemacht werden.
    Mein Rat: Richtung der Tour auf der tollen Seite umstellen wegen Gastro und lieber den Aufstieg am Herzogstand rutschig als dort herunter.

  4. Ich bin diesen Weg bisher zwei mal gewandert. Die angegebene Zeit erscheint mir doch ein wenig zu kurz angesetzt. Insgesamt eine wirklich sehr schöne Wanderroute. Wirklich tolle Aussicht und Wegstrecke. Ich freue mich schon auf das nächste mal.

  5. Matthias sagt:

    Tolle Runde, heut gegangen.
    Ich möchte Wolfgang Köster beipflichten, dass die 5,5 h für 80% der wandernden Bevölkerung eigentlich nicht zu schaffen sind – wenn man es nicht als sportliche Herausforderung sieht. Reine Gehzeit 6h sind realistischer.

  6. Mic Eb sagt:

    Bin die Tour gestern mal umgekehrt gegangen am späten Nachmittag, m.E. deutlich angenehmer, da der Abstieg über Heingarten angenehmer ist. In Summe hab ich bei sehr zügigen gehen mit Laufschuhen (allerdings noch kein trail running) mit Pausen 3:30 gebraucht. Ich denke für durchschnittlich sportliche Wanderer sollten total ca 7:00 angesetzt werden, 5:30 halte ich bereits für ambitioniert bzw. Im Bereich erfahrener Wanderer.

  7. Wolfgang Köster sagt:

    Habe neulich die Tour wie beschrieben gemacht. Insgesamt war ich, einschließlich der Pausen, 5:05 Std unterwegs. Auf Heimgarten war ich in 2 Stunden oben. Insgesamt scheint mir die angegebene Zeit von 5:30 Std für “Normalwanderer” schon sehr knapp bemessen zu sein. Andere Tourenbeschreibungen nennen z.B. auch 7:00 bzw. 7:30 Std. Das scheint mir für realistischer zu sein wenn man die Tour nicht als sportliche Herausforderung sieht.

  8. Laura sagt:

    Die Aussicht ist echt mega schön. Die Tour würde ich nicht als “schwer” einstufen aber ich bin auch fast jedes Wochenende in den Bergen unterwegs. Wie bei jeder Tour, die mit einer Gondel erreichbar/abkürzbar ist, muss man aber mit einer Menge Touristen rechnen, die nicht unbedingt wissen, wie man sich in den Bergen verhalten sollte. Am Besten im Frühling oder Spätsommer hingehen, da ist es ruhiger und auch kühler (auf dem Grat ist nämlich kein Schutz vor der prallenden Sonne).
    Leute, die empfindliche Knien haben, sollten den ellenlangen Abstieg nach dem Heimgarten nicht unterschätzen. Traillaufer werden aber Spaß haben!

  9. Ulli sagt:

    Ich bin die Tour gestern gegangen. Noch recht viel Schnee da oben. Aber gut zu schaffen, auch ohne Schneeschuhe. Hab mir auf dem Grat den ersten Sonnenbrand des Jahres geholt.

  10. Kati Baulig sagt:

    Das war ein rundum schöner Tag. Sehr anstrengend für uns Hobby Wanderer (drei bis vier mal im Jahr), aber dank der sehr guten Beschreibung wussten wir ja, was auf uns zu kommt. So eine tolle Tour. Die Wanderung über den Grat bietet eine spektakuläre Aussicht. Ab fünf Uhr Schlange stehen an der Herzogbahn, aber dickes Lob ans Personal, die Überstunden geschoben haben. Bis zum letzten Wanderer kam jeder nach unten.

  11. Uwe Unger sagt:

    Sehr schöne Rundtour, es ist evtl. besser über Heimgarten zum Herzogstand zu wandern, da man dann die Möglichkeit nutzen kann, mit der Gondel hinunter zu fahren. (Knieschonend)

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