Klettersteige in Italien
Die Via ferrata ist eine italienische Erfindung — und südlich des Brenners spürst Du das bis heute. Griffiger Kalk, Leitern und Klammern aus einer anderen Zeit, dazu Aussicht bis in die Poebene: Unsere italienischen Klettersteige liegen im Trentino rund um Arco, Riva und Mezzocorona. Alle fünf haben wir selbst begangen.
Klein anfangen kannst Du am Via ferrata dei Colodri (B/C, 265 hm) hoch über Arco — kurz, top gesichert und ein echter Klassiker für den ersten Tag. Die Cima Capi (B, 490 hm) über den Fausto-Susatti-Steig hängt förmlich über dem Wasser, der Sentiero degli Scaloni (B, 470 hm) verbindet gesicherte Passagen zu einer Rundtour über dem Sarcatal. Zwei richtige Tagestouren sind die Cima SAT über die Via dell’Amicizia (B, 1200 hm) und der Burrone Giovanelli (A/B, 820 hm) durch eine Schlucht bei Mezzocorona.
Ohne Klettersteigset, Helm und Gurt geht hier nichts — die Steige sind gut gesichert, aber lange Leiterpassagen verzeihen keinen Fehler. Beachte das Wetter: Nach Regen wird der polierte Kalk rutschig, und in den Südwänden ist es im Hochsommer brutal heiß.



































