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Leichte Wanderungen Schöner Chiemsee- und Kampenwandblick am Gipfel

Titelbild: Schöner Chiemsee- und Kampenwandblick am Gipfel   Artikel verfasst von:

Sonnwendwand (leicht, 4:30h, 820hm)

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Die Sonnwendwand (1512m) ist ein nahezu unbekannter Gipfel südwestlich der Kampenwand und bietet eine tolle Aussicht auf den Chiemsee und die berühmte Nachbarin. Ein schöner Forstweg führt durch den schönen „Klausgraben“ bis zur Hofbaueralm, von hier geht es unbeschildert (aber gut findbar) bis zum Gipfel. Gerade letzteres sorgt dafür, das fast nie was los ist am Gipfel der Sonnenwand. Wehrmutstropfen: Der Abstieg ist identisch mit dem Auftstieg. (Alternativ kann bergauf aber ein wenig begangener, steiler Steig bis zu Hofbaueralm genommen werden).

Zusammenfassung Sonnwendwand

  • Art: Einfache Bergwanderung
  • Höhenmeter: 830hm im Auf- und Abstieg
  • Gehzeit: Aufstieg ca. 2:30h, Abstieg ca. 2:00h
  • Kondition: mittlere Anforderungen; bei guter Fitness einfach zu bewältigen
  • Technik: mäßig steile Pfade, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern
  • Ausrüstung: Wanderausrüstung
  • Rundtour: nein

Anfahrt Sonnwendwand

  • Adresse fürs Navi: Hainbach 30, 83229 Aschau, Parkplatz an der Strasse 2€
  • Routenplaner: Anfahrt Sonnwendwand
  • Im Detail: A8 Salzburg – Ausfahrt Frasdorf – Bis und durch Aschau – Ca. 4km nach Hohenaschau kleine Siedlung Hainbach – Hier links von der Straße parken (großer Wanderparkplatz, 2€ / Tag)

Wegpunkte

Parkplatz Hainbach (700m) – Hofbauernalm (1379m, 2h) – Sonnwendwand (1512m, 2:30h)

Aufstieg Sonnwendwand

Vom Parkplatz gehen wir über die kleine Brücke und dann auf der Teerstraße rechts zu einigen Häusern. Am Ende der Teerstraße geht es links auf dem Forstweg weiter (Schilder „Kampenwand, Geigelstein“ & Holzschild „Hofbauernalm“.)

Diesem Forstweg folgen wir jetzt immer idyllisch neben den Bächen bergauf. Nach ca. 1,5h lassen wir einen Abzweig nach rechts (gelbes Schilder „Geigelstein“, „Priener Hütte“ etc.) unbeachtet und halten uns scharf links auf dem Forstweg. (Option: Wer lieber auf Pfad und etwas länger aufsteigt, kann hier auch dem Weg über das Gatter folgen immer beschildert „Hofbauernalm“& „Kampenwand“ – empehlenswert!)

Wenig später geht es auf unserem Forstweg beschildert („Schlechinger Wanderweg“ & „Hofbauernalm“) nach links und wenig später wieder rechts bis wir die Hofbauernalm erreichen.

Hinter der Hofbauernalm halten wir uns rechts bergauf (Weg Richtung Kampenwand). Jetzt aufgepasst: Nach ca. 5 Minuten bei einer Einzäunung mit kleinem Mast führt links ein Pfad den Hang hinauf. Diesem Pfad folgen wir immer unter moderater Steigung bis wir den Waldrand erreichen, ab hier führt uns dann ein Wegweiser „Zum Gipfelkreuz“ etwas steil aber unschwierig bis zum aussichtsreichen Gipfelkreuz. An diesem ist Vorsicht geboten, da der Gipfel nach Norden stark abfällt.

Generelle Alternative für Aufstieg: Steiler, wenig begangener aber eigentlich schöner – teilweise markierter – Steig. Dazu bei der ersten Brücke links über den Bach und den Steig hablinks bergauf folgen. Später an einer Hütte vorbei bis Forstweg, diesen kurz links und gleich wieder rechts immer dem Steig folgen bis zur nächsten Forststraßenquerung (bzw. Ende der Straße), hier in der Kurve geradeaus steil hoch bis zur Hofbauernalm.

Abstieg Sonnwendwand

Abstieg wie Aufstieg über dem Forstweg immer bergab bis zum Parkplatz.

Hinweise

  • Einkehrmöglichkeit: Hofbauernalm, kurz unterhalb Gipfel, privat, geöffnet im Sommer, nur Getränke und einfache Brotzeit, Tel. +49 (0)8036/8666

Passende Wanderkarte

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Bilder Sonnwendwand

Karte & Höhenprofil

- Download GPS-Track > erzeugt mit www.gpsies.com
- Tipp: Tourenbericht und GPS-Track offline nutzen >

Bewertung der Tour

Sonnwendwand (leicht, 4:30h, 820hm) Fritz
Aussicht
Aufstieg
Abstieg
Natur gesamt
Verkehr & Trubel

Zusammenfassung: Schöne Wanderung zu einem unbekannten Gipfel im Chiemgau.

3.5


Bewertung der User: 2,9 (7 Bewertung)

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9 Kommentare zu Sonnwendwand (leicht, 4:30h, 820hm)

  1. Markus sagt:

    Schöne Wanderung. Landschaftlich sehr schön. Der Weg an der Einzäunung ist nicht erkennbar. Einfach links die Wiese hoch und leicht rechts halten. Dann trifft man auf das erste Hinweisschild. Kurz nach dem Schild geht es dann rechts den Berg hinauf. In der Wiese war ein Pfeil mit Steinen gelegt. Schöner Ausblick. Nur am Gipfel bin ich auf 3 Wanderer gestoßen, ansonsten war ich allein. Ich wollte den Pfad durch das Gatter nehmen. Dort kommt man nach ca. 10 Minuten wieder auf einen Fahrweg. Zur Kampenwand geht es nach rechts und zur Hofbauernalm nach links, also nicht wie beschrieben. War mir daher unsicher und bin Richtung Hofbauernalm gegangen. Parken kostet weiterhin 2€.Automat gibt kein Rückgeld. Wanderung bis zur Hofbauernalm auch bei Nässe gut möglich. Vom Aufstieg auf den Gipfel würde ich bei Nässe abraten, war auch bei Trockenheit teilweise rutschig.

  2. Boris sagt:

    Fand den Weg von der Hofbauernalm zum Gipfelkreuz wirklich schwer zu finden. Ein gut sichtbarer Wegweiser sollte doch kein Problem sein? Durch die Tatsache das hier wohl wenige Wanderer entlang kommen sieht man eben auch kaum die „Trampelpfade“. An sich war es dann super schön endlich am Gipfel mit der Aussicht angekommen zu sein :)

  3. Calimero sagt:

    Der Pfad bei „jetzt aufgepasst“ (beim kleinen Mast in der Einzäunung) ist in der Tat nicht wirklich vorhanden. Wir sind gestern einfach über die Wiese den Hang noch oben gegangen, bis wir den Wegweiser „Zum Gipfelkreuz“ gesehen haben (einer hängt an einem Baum in der Wiese, der andere dann am Waldrand). Im Wald war der Weg gut zu erkennen.

    Die Hofbauernalm war bewirtschaftet. Es waren allerdings schon ein paar Leute unterwegs, auch eine Mountainbiker. Völlig alleine waren wir nicht, es war aber nicht störend viel los. War aber auch eine sonniger Sonntag.

  4. Alex sagt:

    Echte Mind-Body-Wanderung! Man ist so gut wie allein unterwegs, gestern am Muttertags-Sonntag spontan ausprobiert.
    Kaum Wanderer getroffen und der Weg ist atemberaubend ruhig und schön, ganz lange an Bächen entlang. Der Aufstieg zum Gipfel war das Tüpfelchen auf dem i. Wobei man sich nicht wirklich an den Wegweisern orientieren muss / kann. Links an den Waldrand herangehen und sich dann einen Weg durch das ganze Totholz nach oben bahnen.

    Oben belohnt einen dann diese herrliche Sicht und kein Mensch weit und breit zu sehen. <3
    Am Gipfel aber wirklich aufpassen, Richtung Norden geht es nicht nur steil runter, sondern auch sehr tief.

    Die Hofbauernalm war nicht bewirtschaftet. Es sieht auch nicht so aus als würde sie das noch werden.

  5. basti sagt:

    Vielen Dank für die tolle Beschreibung dadurch war es nicht schwer bis zum Kreuz zu gelangen
    tolle Seite!! fünf Sterne plus!!

  6. Filippo sagt:

    Eine kleine Anmerkung zur Bechreibung der Tour: Der Pfad, der bei „Jetzt aufgepasst“ angegeben ist, ist nicht immer sichtbar. Falls es so sein sollte empfiehlt es sich bei dem angegebenen Punkt (der eingezeunte Mast) einfach richtung Nord-Westen den Hang hinauf zu gehen bis zum Waldrand und dann einen der mehreren Wegweiser „Zum Gipfelkreuz“ zu suchen (es sind, glaube ich zwei) und den dann folgen. Weiter Richtung Gipfel ist Aufmerksamkeit geboten, denn im Wald ist der Weg auch nicht immer ganz deutlich zu erkennen.

    Ansonsten super Wanderung und sehr empfehlenswert wenn man ungestört gehen mag. :)

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