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Schwere Wanderungen © Gerald Schwabe

Titelbild: © Gerald Schwabe    Artikel verfasst von:

Sorgschrofen (schwer, 580hm, 2:40h)

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Das Felskastell über Jungholz: Wie eine trotzige Festung beherrscht der Sorgschrofen (1636m) das Dörfchen Jungholz. Bei seiner bescheidenen Höhe von gut 1600 m fällt dieser Felsenkamm besonders ins Auge, bildet vor allem einen scharfen Kontrast zu den sanften, abgerundeten Kuppen, die sonst diese Landschaft prägen. Die Besteigung ist kurz, spritzig, abwechslungsreich, doch führt der Weg durch richtiges Schrofengelände und erfordert deshalb einen sicheren Geher.

Sorgschrofen – Präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Bergverlag Rother. Die Tour ist zu finden im Wanderführer Tannheimer Tal von Gerald Schwabe, Dieter Seibert. Ergänzungen in kursiv von Bergtour-Online.de

Zusammenfassung Sorgschrofen

  • Tourentyp: Schwere Wanderung
  • Anforderungen: Auch im unteren Teil nur ganz kleine Steige, im felsigen Gipfelbereich sehr steil, Trittsicherheit notwendig, bei Nässe unangenehm.
  • Gehzeit: 2:40h
  • Höhenunterschied: 580 hm
  • Strecke: 5.3 km
  • Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja
  • Einkehr unterwegs: nein
  • Für Kinder geeignet: ja

Anreise Sorgschrofen

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Mit der Bahn nach Oy-Mittelberg und von dort mit dem Bus 58 zur Endhaltestelle in Wertach am Rathaus, Von dort mit dem Bus 48 Richtung Bad Hindelang zur Haltestelle Wertach-Jungholz Jagdhof, Österreich.
  • Zur Reiseauskunft der Deutschen Bahn

Mit dem Auto

Wegpunkte 

Parkplatz Skilifte Jungholz (1058m) – Obere Liftstation – Nordgrat (1460m) – Sorgschrofen (1636m) – Langenschwand  (1080m) – Parkplatz 

Auf- & Abstieg Sorgschrofen

Die Tour beginnt bei den Skiliften. Auf einem kleinen Steig durch die vor allem im Frühsommer herrlich blühenden Wiesen geht es ziemlich gerade aufwärts – immer parallel zu den Liften – auf einen Absatz im Gelände. Weiter zur obersten Liftstation und nach links auf den Nordgrat, 1460 m, mit schönem Blick nach Osten.

Über den Rücken bis zu den Felsen, dann rechts quer durch die recht steilen Hänge bis unter eine Rinne. In dem felsdurchsetzten und geröllreichen Gelände (keine Steine abtreten!) hinauf bis knapp unter den Grat und rechts über eine Steilstelle auf einen Vorkopf. Links unter einem Felstürmchen hindurch und dann zum Gipfelkreuz auf dem Sorgschrofen, 1636 m.

Älpele-Alternative: Man kann auch vom Holzschnitzer (in Tannheim) zum »Daumenblick« ansteigen und weiter durch Wald und über Lichtungen das Älpele, 1336 m, (Bergalm) erreichen. Von der Alphütte schräg links empor zum Lift (und von hier weiter zum Gipfel). 

Abstieg über Langenschwand: Zurück zum oben erwähnten Absatz. Nach dem Sorgschrofen nun nach rechts und neben einem weiteren Lift über die Wiesen hinab. Nochmals rechts und im freien Gelände nach Langenschwand und auf dem Weg am Bach entlang nach Jungholz hinab.

Hinweise

  • Einkehr: Unterwegs keine, nur in Jungholz. Das Älpele liegt aber wenig neben dem Auf- & Abstiegsweg.

Rother Wanderführer 

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Karte & Höhenprofil 

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