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Schwere Wanderungen Panorama am Rosskogel © Mark Zahel

Titelbild: Panorama am Rosskogel © Mark Zahel   Artikel verfasst von:

Rosskogel (schwer, 1350hm, 7:30h)

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Der beste Schauinsland im Innsbrucker Westen: Als östlicher Eckpfeiler der Kühtaier bzw. Nördlichen Sellrainer Berge bietet der Rosskogel (2646m) eine fantastische Schau vor allem in den Innsbrucker Zentralraum. Von dort sticht seine zugespitzte Silhouette bereits ins Auge, und so wird der Berg natürlich gern bestiegen. Speziell die schönste Anstiegslinie, der Nordgrat, verlangt freilich einen routinierten Berggeher. Mit zwei kleinen Extras können wir die Tour sogar noch bereichern: Da ist zum einen das Kögele (auch Sellrainer Sonnberg genannt) – für weniger Geübte auch ein lohnendes Ausweichziel – und zum anderen die weitläufige Kuppe des Rangger Köpfls, die unweit der beliebten Rosskogelhütte eine leicht erreichbare Inntalloge darstellt.

Rosskogel – Präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Bergverlag Rother. Die Tour ist zu finden im Wanderführer Rund um Innsbruck von Mark Zahel. Ergänzungen in kursiv von Bergtour-Online.de

Zusammenfassung Rosskogel

  • Tourentyp: Wanderung
  • Schwierigkeit: schwierig
  • Gehzeit: 7.30
  • Höhenmeter Aufstieg: 1364
  • Höhenmeter Abstieg: 1364
  • Strecke: 16.2 km
  • Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: nein
  • Einkehr unterwegs: ja
  • Für Kinder geeignet: nein

Anfahrt & Details Rosskogel

Ausgangspunkt: Stiglreith, 1363 m, erreichbar per Sesselbahn von Oberperfuss (in der Hauptsaison Fr.–Di. in Betrieb, bis Ende Oktober an Wochenenden) oder mit dem Pkw auf einer Bergstraße bis zum gebührenpflichtigen Parkplatz.
Adresse fürs Navi: Stiglreith 1, A-6173 Oberperfuss, Google Routenplaner
Anforderungen: T4. Auf den Gipfelrouten kleinere, abschnittsweise ziemlich steile Steige, vor allem am schrofigen Nordgrat. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wichtig, aber kaum Kletterei. Abstiegsroute merklich leichter (T3, rot). Gute Kondition für eine längere Tagestour, bei Nässe nicht ratsam. Mit Mountainbike theoretisch bis Krimpenbachsattel fahrbar.
Höhenmeter: 1280 Hm bis zum Gipfel, insgesamt ca. 1350 Hm.
Einkehr/Unterkunft: Panorama-Restaurant Stiglreith. Jausenstation Sulzstich. Rosskogelhütte, 1777 m, ganzjährig, Tel. +43 5232 81419.
Beste Jahreszeit: Ende Juni bis Anfang Oktober.
Varianten: 1. Hinüber zum benachbarten Weißstein gibt es einen kleinen Klettersteig (bis C). 2. Man kann die Tour etwas abkürzen, wenn man vom Schartl direkt zur Krimpenbachalm absteigt.

Wegpunkte 

Parkplatz Stiglreith (1363m) – Rosskogelhütte (1777m) – Krimpenbachsattel (1899m) – Rosskogel (2646m) – Koegele (2195m) – Krimpenbachalm (1918m) – Rosskogelhütte – Parkplatz

Auf- & Abstieg Rosskogel

Vom Parkplatz Stiglreith, 1363 m, am kürzesten entlang der Lifttrasse (ausgetretener Steig) zunächst sachte, hinter der Jausenstation Sulzstich deutlich steiler bergauf zur Rosskogelhütte, 1777 m. Weiter geht es auf einem breiten Almwirtschaftsweg, der durch die freien Südflanken des Rangger Köpfls bequem zur Kreuzung am Krimpenbachsattel, 1899 m, hinüberzieht. Wir gehen nun die »schwarze« Route zum Rosskogel an, d.h. entlang des Weidezauns Richtung Südwesten und damit über aufsteilende Weiden zur Schulter am Windegg. Hier dreht der Kammverlauf links ein und der Pfad leitet in die Schrofen am Nordgrat hinein. Das dicke Drahtseil nebenan ist übrigens keine Sicherung, sondern ein Relikt der längst abgerüsteten Sendeanlage. Teils sehr steil, aber ohne gravierende Kletterhürden, schraubt sich die Route bis zum Ostgipfel des Rosskogels, 2646 m, hinauf.

Im Abstieg folgt man kurz der Verbindung Richtung Weißstein, wendet sich in der Einsattelung beim Westgipfel jedoch links in die Südflanke hinab (Wegweiser). Bei der nächsten Gabelung wiederum links, also nicht ins Sellraintal, sondern schräg hinüber zum Schartl. Man kann hier auf der anderen Seite absteigen, lohnender ist jedoch die Fortsetzung am Kamm, wo wir einigen Felsblöcken rechts ausweichen und im grasigen Gelände zum Rifflkreuz gelangen. Mit einer kleinen Gegensteigung nehmen wir jetzt auch das Kögele, 2195 m, mit. Von dort in die Hangmulde der Enggrube hinab und auf die Weiden bei der Krimpenbachalm, 1918 m, die nicht mehr als Jausenstation geführt wird. Der Güterweg führt zurück zum Krimpenbachsattel, von wo wir wahlweise noch das weitläufige Rangger Köpfl, 1939 m, überschreiten können. Damit zur verdienten Schlusseinkehr in der Rosskogelhütte. Retour nach Stiglreith kann man schließlich statt der Skipiste auch den Fahrweg benutzen.

Rother Wanderführer 

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Erhältlich als Taschenbuch oder in der Rother Touren App
Bergverlag Rother – Die ganze Welt der Berge.

Bilder der Tour

Karte & Höhenprofil 

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