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Leichte Wanderungen Der Gardasee vom Pizzocolo

Titelbild: Der Gardasee vom Pizzocolo   Artikel verfasst von:

Monte Pizzocolo (leicht, 900hm, 4:30h)

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Der markante Monte Pizzocolo (1581m) ist der höchste Berg im Süd-Westen des Gardasees und bietet eine tolle Fernsicht auf den Gardasee und viele weitere Gipfel bis hin in den weiten Süden. Dabei kann er sehr leicht – wenn auch durch einen recht langen und teilweise steilen Anstieg – erklommen werden. Alternativ und spannender sowie aussichtsreicher kann man auch über den ebenso gut markierten Süd-Ostgrat aufsteigen, dann muss man aber diverse leichte Kletterstellen überwinden (dann schwere Wanderung!). In jedem Fall eine tolle, lohnende Tour. Am Gipfel wartet eine Schutzhütte mit Bänken und ein tolles Panorama.

Hinweis: Der beschriebene Ausgangspunkt ist nur über huckelige Schotterstraße zu erreichen, die mit einem normalen PKW vorsichtig befahrbar ist, sofern dieser nicht tiefergelegt oder ein Sportwagen ist. Ansonsten sollte man in Sanico parken, dann ca. 400hm und 1h mehr im Auf- bzw. 45 Minuten mehr im Abstieg!

Zusammenfassung Monte Pizzocolo

  • Art: Einfache Bergwanderung, bei Aufstieg über Süd-Ostgrat schwer
  • Höhenmeter: ca. 900hm im Auf- und Abstieg
  • Gehzeit: Aufstieg ca. 2:30h, Abstieg ca. 2:00h
  • Kondition: mittlere Anforderungen; bei guter Fitness einfach zu bewältigen
  • Technik: mäßig steile Pfade, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern, bei Aufstieg über Süd-Ostgrat schwer mit leichten Klettereinlagen
  • Ausrüstung: Wanderausrüstung
  • Rundtour: ja, bei Aufstieg über schweren Süd-Ostgrat, sonst Auf- wie Abstieg

Anfahrt Monte Pizzocolo

  • Adresse fürs Navi: 25088 Sanico BS, Italien
  • Routenplaner: Anfahrt Monte Pizzocolo
  • Im Detail: In Toscolo Maderno im Süd-Westen des Gardasees immer Richtung Sanico fahren, in Sanico am Hauptplatz links bergauf („Via Sant Urbano“, Weg Nummer „27“) auf Schotter- / Teerstrasse, diesem lange und holprig folgen bis zum Wanderschild das rechts zum Pizzocolo zeigt („Pizzocolo Cresta Sud, 27“), wer den leichten Weg nimmt kann noch ca. 200 Meter weiterfahren bis zum nächsten Wanderschild „Malga Valle, Pizzocolo 11-5“, hier beginnt der leichte Aufstieg. Bei beiden Varianten gibt es Parkbuchten links am Wegrand.

Wegpunkte

Parkplatz (ca. 700m) – Malga Valle (1331m, nur bei leichtem Aufstieg) – Monte Pizzocolo (1581m) – Malga Valle (1331m) – Parkplatz

Aufstieg Monte Pizzocolo

Leichte Variante über Normalweg: Wir folgen dem Wegweiser, der uns von der Strasse rechts ab Richtung „Malga Valle & Pizzocolo, Weg Nr. 11-5“ führt (Wir folgen immer dieser Beschilderung bis zum Gipfel). Der Schotterweg ist zunächst noch moderat steil, später geteert und ziemlich steil und rutschig. Nach ca. 45m-1h erreichen wir einen Wegweiser, der uns links durch den Wald in o.g. Richtung führt. Wir folgen diesem und erreichen wenig später das Malga Valle – ein großes Gebäude, dass die besten Zeiten hinter sich hat. Wir folgen am Gebäude vorbei auf Pfad bergauf und nach wenigen Minuten den Schildern wieder nach rechts zum Pizzocolo.

Die Sicht wird langsam freier und besser und wir erreichen den Gipfelbuckel des Pizzocolo. Wir folgen immer dem Pfad moderat steigend vorbei an der Schutzhütte (hier gibt es sogar Wasser für den Notfall) bis zum Gipfel des Pizzocolo. Die Aussicht ist beeindruckend und lädt zur langen Rast ein.

Schwere Variante über Süd-Ostgrat: Wir folgen dem o.g. ersten Wegweiser rechts ab Richtung „Pizzocolo Cresta Sud, 27“ (Wir folgen immer dieser Beschilderung bis zu Gipfel). Der Weg verläuft zunächt langsam steigend bergauf. Wir folgen unterhalb eines Hauses und an zwei Abzweigung den Schildern nach links bergauf, passieren eine kleine Brücke und folgen unterhalb einer Felswand dem Steig, der wenig später links beschildert abzweigt. Jetzt wird es deutlich steiler und wir achten gut auf die Markierung, die uns erstaunlich moderat nach oben bringt. Dennoch muss man des öfteren einige Felsstufen mit Hilfe der Hände überwinden. Nach ca. 30 Minuten erreichen wir einen Abzweig nach links (Via di Emergenza, 27A), hier kann man im Notfall zum Normalweg abzweigen. Wir aber folgen weiter dem Steig, der uns wenig später mit Unterstützung von angebrachten Ketten nach oben bringt. Die Aussicht ist bereits sensationell. Wir folgen immer weiter der Markierung, übersteigen noch einige kleine Klettereien und erreichen schließlich den Ostgipfel des Pizzocolo mit einem interessanten „Solarkreuz“, hier hat man eine sehr gute Aussicht und wir machen hier – oder am wenige Meter entfernten höchsten Punkt überhalb der Schutzhütte – Rast.

Abstieg Monte Pizzocolo

Wir steigen auf dem beschriebenen leichten Aufstiegsweg ab (Einfach gesagt: Immer den Schildern Richtung „Sanico, 11“ folgen).

Hinweise

  • Einkehrmöglichkeit: Schutzhütte mit Notwasser am Gipfel, keine Einkehrmöglichkeit auf der Tour, Brotzeit einpacken :-)

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Bilder Monte Pizzocolo (Aufstieg über Süd-Ostgrat)

Wer den leichten Normalweg geht alle Bilder bis zum Gipfel ignorieren :)

Karte & Höhenprofil (Aufstieg über Süd-Ostgrat)

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