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Mountainbike Schwer Altissimo-Tour

Titelbild: Altissimo-Tour    Artikel verfasst von:

Altissimo – Tour (schwer, 1850hm, 45km)




Die Altissimo-Tour ist ein echter Gardasee-Klassiker – allerdings nicht im modernen Sinne von verspielten Flowtrails und maximalem Fahrspaß bergab. Stattdessen erwartet dich eine lange, konditionell fordernde Tour mit vielen Kilometern auf Asphalt und Schotterstraßen, die noch den Charakter der legendären Moser-Zeit in sich trägt. Wer auf endlose Singletrails hofft, wird hier nicht fündig.

Dafür belohnt die Runde mit genau dem, was den nördlichen Gardasee abseits der Hotspots so besonders macht: kilometerlange Auffahrten durch beeindruckende Bergwälder, wohltuende Einsamkeit und spektakuläre Ausblicke auf den See und die umliegenden Gipfel. Am Monte Varagna auf 1.711 Metern erreicht die Tour ihren höchsten Punkt, bevor eine abwechslungsreiche Abfahrt über einen kurzen Trail, Forstwege und kleine Bergdörfer zurück nach Torbole führt.

Die Altissimo-Tour ist damit weniger eine Flow-Runde für E-Mountainbiker als vielmehr eine ausgedehnte Old-School-MTB-Tour für alle, die lange Tage im Sattel, alpine Landschaften und den ursprünglichen Charakter des Gardasees schätzen.

Zusammenfassung

  • Art: Schwere MTB-Tour
  • Höhenmeter: 1.850hm Auf- & Abfahrt insgesamt
  • Wegstrecke: 45km
  • Dauer: ca. 7:30h insgesamt (mit eBike deutlich kürzer)
  • Kondition: hohe Anforderungen; nur ausdauernden Sportlern zu empfehlen
  • Technik: 60% Asphalt, knapp 40% Forstwege, kurzes Trail-Stück
  • Ausrüstung: MTB-Ausrüstung
  • Rundtour: ja

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit dem Auto

  • Adresse fürs Navi: Panorama Parking, Via delle Brae, 38069 Nago-Torbole TN, Italien – alternativ: Parken im Ortszentrum von Torbole auf verschiedenen Parkplätzen möglich.
  • Google-Routenplaner 

Wegpunkte

Torbole (65m) – Parco delle Busatte – Malga Zures (690m) – Prati di Nago (1.310m) – NO-Sattel des Monte Varagna (1.711m) – Val del Parol – Rifugio Campei (1.465m) – Festa (855m) – Brentonico (730m) – Castione (520m) – Sano (250m) – Radweg entlang der SS240 – Passo San Giovanni (272m) – Nago – Torbole

Route Altissimo-Tour

Die Tour beginnt am Hafen von Torbole. Über das Ortszentrum geht es zunächst hinauf zum Parco delle Busatte, wo man auf die beschilderte Altissimo-Route (Tour 765) trifft. Auf der Straße steigt die Strecke in zahlreichen Kehren über Nago stetig an. Kurz nach der Malga Zures erreicht man einen Abzweig und folgt der Beschilderung zum „Dos del Mosca“ bzw. dem Wegweiser der Tour 765 (alternativ und kürzer kann der Straße gefolgt werden). Beide Alternativanstiege treffen sich bei den Prati di Nago (Wiesen von Nago und gleichnamiger Ort), von wo man nun zügig das Ende der Asphaltstraße mit Parkplatz erreicht.

Nach einer Schranke führt der Weg hinauf zum Nordost-Sattel am Monte Varagna. Optional kann der Monte Varagna (1.778m, ein beliebtes Fotomotiv im Gipfelbereich), zu Fuß erstiegen werden. Vom Sattel beginnt die Abfahrt mit einem leider viel zu kurzen Trail-Abschnitt, der bald wieder in eine Forststraße übergeht. Über die Almflächen im Val del Parol schießt man hinab zum Rifugio Malga Campei – die ideale Gelegenheit für eine Rast.

Von dort rollt man auf der steilen Brentegana-Forststraße talwärts bis nach Festa und weiter auf Nebenstraßen Richtung Brentonico. Oberhalb des Ortes zweigt die Route auf einen alten Verbindungsweg zu den Ruinen von Dosso Maggiore ab – hier auf Abzweige achten! Über Castione und Sano geht es schließlich hinunter ins Tal, wo der Radweg durch das Val del Loppio erreicht wird. Diesem folgt man über den Passo San Giovanni zurück nach Nago. Zum Abschluss führt die historische Straße hinunter nach Torbole und zurück zum Ausgangspunkt am Gardasee.

Karte & Höhenprofil



Tipp: Tourenbericht und GPS-Track offline nutzen >

Bilder

Bewertung der Tour

Altissimo – Tour (schwer, 1850hm, 45km) https://www.bergtour-online.de/wp-content/uploads/2026/08/altissimo-tour-IMG_7903-15-bto.jpg
Aussicht
Uphill
Downhill
Natur
Verkehr & Trubel

Zusammenfassung: MTB-Klassiker aus alten Zeiten, der an landschaftlichem Reiz nichts verloren hat, aber die Ansprüche heutiger Flow-Biker nicht mehr trifft. Wer eine großzügige Rundtour mit Stille und Natur sucht, wird trotzdem fündig!

3.6




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