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Hütten Plauener Hütte © Mark Zahel

Titelbild: Plauener Hütte © Mark Zahel   Artikel verfasst von:

Plauener Hütte & Hannemannweg (mittel, 746hm, 6h)

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Rundtour über dem Zillergründl: Ganz im Osten der Zillertaler Alpen bildet die von wilden Formenschätzen geprägte Reichenspitzgruppe den geografischen Übergang Richtung Hohe Tauern. In dieser Welt von schroffen Urgesteinsgraten, rauen Blockkaren und stiebenden Bächen hat die Plauener Hütte ihren Platz hoch über dem Speicher Zillergründl. Am besten bereichern wir den Hüttenausflug mit der Begehung des Hannemannweges, der vis-à-vis des Magnerkammes bestens ausgebaut quer durch die Flanken zieht, und kehren über die urige Hohenaualm zum Stausee zurück. Eine tolle Tour in einem entlegenen Winkel! Alternativ kann natürlich auch direkt von der Plauener Hütte abgestiegen werden, dann reduziert sich die Tour auf 3:30h.

Plauener Hütte & Hannemannweg – Präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Bergverlag Rother. Die Tour ist zu finden im Wanderführer Zillertal von Mark Zahel. Ergänzungen in kursiv von Bergtour-Online.de

Zusammenfassung Plauener Hütte & Hannemannweg

  • Tourentyp: Wanderung
  • Schwierigkeit: mittel
  • Gehzeit: 6.00
  • Höhenmeter Aufstieg: 746
  • Höhenmeter Abstieg: 746
  • Info: Wer mit PKW anreist und den Bus nicht nutzen möchte muss mit +400hm und ca. +1:45h rechnen
  • Strecke: 15.7 km
  • Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja
  • Einkehr unterwegs: ja
  • Für Kinder geeignet: ja

Anfahrt & Details Plauener Hütte & Hannemannweg

Ausgangspunkt: Staumauer des Speichers Zillergründl, 1850 m. Die Zufahrt ist mit Privatauto durch den Zillergrund (Maut) nur bis zur Bärenbadalm, 1450 m, möglich. Bis oben verkehrt ein Linienbus (ab Mayrhofen). Wenn man mit dem Auto fährt, kommen also ca. 400 zusätzliche Höhenmeter hinzu.
Anforderungen: T3, Hüttenweg T2. Gut angelegte Bergwanderwege, bis zur Hütte eher leicht (blau), am fast horizontal verlaufenden Hannemannweg in steinigem Gelände aufwendig trassiert (verlegte Blöcke) und grundlegende Trittsicherheit nötig. Am Stausee entlang Fahrweg. Volle Tagestour, daher Busfahrpläne beachten. Bis zur Hütte und retour hingegen nur 3.30 Std.
Höhenmeter: Zur Plauener Hütte 540 Hm, insgesamt ca. 700 Hm.
Einkehr/Unterkunft: Plauener Hütte (Mitte Juni bis Ende September, Tel. +43 664 2818914), Hohenaualm, Restaurant Adlerblick (über der Staumauer), Bärenbadalm (an Straße)
Beste Jahreszeit: Ende Juni bis Ende September.
Varianten: 1. Wer auf den Bus-Transfer verzichten möchte, steigt vom letzten Parkplatz bei der Bärenbadalm in 1.15 Std. bis zur Staumauer auf. 2. Der Hannemannweg führt eigentlich noch weiter südwärts bis zum Heilig-Geist-Jöchl, 2658 m, einem Übergang nach Südtirol (bis dorthin weitere 1.30 Std. ab Abzweig).

Wegpunkte

Parkplatz Bärenbadalm (1450m) – Ende Buslinie (1850m) – Sonntagslahnerkopf (2314m) – Plauener Hütte (2363m) – via Hannemannweg – Hohenaualm (1869m) – Ende Buslinie – Parkplatz Bärenbadalm

Auf- und Abstieg Plauener Hütte & Hannemannweg

Vom Endpunkt der Buslinie am Speicher Zillergründl, 1850 m, gehen wir auf dem Uferfahrweg durch den Tunnel und absolvieren dahinter eine kleine Steigung am Abfluss aus dem Zillerkar vorbei. Wo sich die Trasse wieder absenkt, zweigt bei einer auffälligen Tafel bald der neue Hüttenweg nach links ab; der alte setzt ein Stück weiter jenseits der Keesbäche ein. Nach ein paar Kehren folgt eine Traverse durch üppig bewachsene Hänge in den Kessel unterhalb des Kuchelmooskares, dessen Abfluss wir auf einer Brücke überschreiten. Am Gegenhang in ausgeprägten Schleifen weiter bergauf, wobei man am Ende die Kanzel des Sonntagslahnerkopfes, 2314 m, überschreitet oder etwas rascher unterhalb entlangquert.

Nach rund 2 Std. empfängt uns die Plauener Hütte, 2363 m, auf einem Absatz im Kuchelmooskar. Der Hannemannweg (Nr. 502) beginnt nun in südlicher Richtung und führt horizontal bis geringfügig ansteigend oft als tolle Blocktrasse durch die Hänge. Ab und an mal einen Bach kreuzend, durchquert man das wenig ausgeprägte Hohenaukar sowie das Seekar (Keeskar), wo der Steig über die Zillerplattenscharte links aufwärts und wenige Schritte weiter unsere Abstiegsroute (Nr. 517) rechts abzweigt. Über blockbesetzten und zunehmend begrünten Untergrund windet sich der Pfad zum Oberboden hinunter und dreht dort talauswärts ab. Immer rechts vom Bach geht es in leichtem Gefälle zur Jausenstation Hohenaualm, 1869 m, die sich bescheiden an die Hänge schmiegt. Damit stoßen wir wieder auf den Uferfahrweg und folgen ihm über die gesamte Strecke von fast 4 km zurück zur Dammkrone des Speichers Zillergründl.

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Bilder der Tour

Karte & Höhenprofil 

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